Praxisworkshop für Gruppenleitungen für Kinder/Jugendliche mit suchtkranken und/oder psychisch kranken Elternteilen

Ziele von Gruppenangeboten sind, den Kindern ein Entlastungsangebot und ihnen bei der Entwicklung von Resilienzen Unterstützung zu bieten. Forschungsergebnisse belegen, dass Kinder außerordentlich von der Teilnahme an Gruppenangeboten profitieren!
Eine der wesentlichen Aussagen von Kindern ist: Es ist gut zu wissen, dass die eigene Familie nicht die einzige mit einer Suchtproblematik ist! „Mama – da sind noch andere, die sind genauso bekloppt wie wir!“ (Moritz, 8 Jahre) 
Hier müssen sie sich nicht verstellen! Sie erfahren Selbstwirksamkeit, verstehen die elterliche Sucht als Krankheit (eigene Schuldlosigkeit), lernen andere verlässliche Beziehungen zu Erwachsenen kennen, einfach nur „Kind“ sein und Spaß haben zu dürfen, und, und, und... Um diesen Kindern und ihren Familien als Bezugsperson/Gruppenleiter*in gerecht zu werden, bedarf es einer Vielzahl an Wissen, Qualifikationen und Fähigkeiten. Diese Fortbildung soll Ihnen zu mehr Handlungssicherheit in der Begleitung der Kinder und ihren Müttern und Vätern verhelfen! 

Konkrete Inhalte sind:

  • in die Rolle als  Gruppenleiter*in zu finden
  • Gruppenstunden spannend gestalten 
  • Auseinandersetzung mit dem Spezialfall: Kinder in Suchtfamilien
  • Inhalte altersangemessen umsetzen 
  • Gruppensituationen und Interaktionen beobachten und interpretieren zu lernen 
  • Elterngespräche kompetent führen 
  • ein Repertoire an Spielen erweitern und einsetzen 
  • Planung von Freizeiten 
  • Kenntnis über meine Rechte und Pflichten als Gruppenleiter*in 
  • Ansatzpunkte für den institutionellen Kinderschutz entwickeln 
  • Lösen von Konfliktsituationen 
  • Planung und Organisation eines Gruppenangebotes innerhalb der jeweiligen Institution 
  • Kinderakquise – woher nehmen, wenn nicht stehlen? 
  • Arbeiten im Team
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